Ich begleite seit vielen Jahren Menschen bei ihren Geld- und Lebensthemen. Oft geht es dabei ums Loslassen – von einer Rolle, einer Sicherheit, einem vertrauten Plan. Ich dachte lange, ich kenne dieses Gefühl. Bis ich selbst diejenige war, die loslassen musste.
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Ein Jahr voller Zweifel
Genau dieses innere Ringen erinnert mich an das, was viele erleben, wenn sie an die Rente denken. Auch dort endet eine vertraute Aufgabe. Ein Rhythmus. Ein Gefühl von Bedeutung. Viele fragen sich: „Und wer bin ich dann?“ Diese Frage ist normal. Sie zeigt, dass dein berufliches Leben wichtig für dich war. Und gleichzeitig öffnet sie die Tür für etwas Neues. Nicht weniger wertvoll, nur anders. So wie bei mir: Eine Rolle endet – aber das, was mich ausmacht, bleibt und wächst weiter.
Als ich die Entscheidung endlich traf, war da Erleichterung. Und zugleich ein seltsames Gefühl von Leere. Ich hatte nicht erwartet, dass dieser Schritt mich so bewegt. Es fühlte sich an, als würde ich ein Stück Identität verabschieden.
Wenn eine vertraute Rolle endet
Ein Blick ins eigene Flipchart
Was bleibt, wenn Identität sich verändert
Ich werde das Rechnen in Finanz-Szenarien und das Planbare sehr vermissen, das weiß ich jetzt schon. Aber die alte Rolle als Finanzplanerin darf sich jetzt ausruhen. Sie hat mich dorthin geführt, wo ich heute bin: Menschen begleiten – damit sie ihr Geld achtsam und klar einsetzen für ein Leben, das sich warm, stimmig und echt anfühlt.
